„Berührung ist die älteste Form der Kommunikation.“
Virginia Satir
In der Körpertherapie steht die Behandlung funktioneller körperlicher Beschwerden mithilfe manueller und körperorientierter Verfahren im Mittelpunkt. Ziel ist es, Spannungen, Fehlbelastungen und Regulationsstörungen wahrzunehmen und dem Körper Impulse zu geben, um wieder in ein funktionelles Gleichgewicht zu finden.
Die Körpertherapie betrachtet den Menschen nicht isoliert über einzelne Symptome, sondern als Einheit aus Struktur, Nervensystem und Regulationsfähigkeit. Entsprechend erfolgt jede Behandlung individuell und orientiert sich an den aktuellen Bedürfnissen des Systems.
Therapieansatz in der Körpertherapie
Grundlage meiner körpertherapeutischen Arbeit bildet die Osteopathie. Sie dient als übergeordneter Ansatz, um Zusammenhänge im gesamten Körper zu erfassen und funktionelle Dysbalancen auf verschiedenen Ebenen zu erkennen.
Ergänzend kommen je nach Befund chiropraktische Techniken sowie die neurointegrative Therapie zum Einsatz. Diese Methoden können gezielt genutzt werden, um Beweglichkeit zu verbessern, nervale Steuerungsprozesse zu unterstützen und bestehende Schutz- oder Kompensationsmuster zu begleiten.
Darüber hinaus fließen ergänzende körpertherapeutische Verfahren in die Behandlung ein. Dazu zählen unter anderem medizinische Massage, Faszientherapie, Triggerpunktbehandlung, Narbenentstörung, Schröpfen, Akupunktur, Neuraltherapie sowie energetische und frequenzbasierte Verfahren. Diese Techniken werden gezielt eingesetzt, um myofasziale Spannungen zu beeinflussen, segmentale Zusammenhänge zu berücksichtigen und die Regulationsfähigkeit des Körpers zu unterstützen.
Behandlungsdauer Körpertherapie
Eine körpertherapeutische Behandlung dauert in der Regel etwa 60 Minuten.
Mögliche Anwendungsgebiete der Körpertherapie
Manuelle Verfahren können im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts bei unterschiedlichen funktionellen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden:
- Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen
- Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule und Gelenke
- muskulären Verspannungen und myofaszialen Beschwerdebildern
- Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen
- Beschwerden nach Verletzungen, Stürzen oder Operationen
- funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates
- Fehlhaltungen und daraus resultierenden Belastungsmustern
- chronischen Spannungs- und Schmerzsyndromen
- vegetativen Dysbalancen, z. B. im Zusammenhang mit Stress
- funktionellen Beschwerden ohne eindeutigen organischen Befund
Je nach individueller Situation kann die Körpertherapie dazu beitragen, Beweglichkeit zu verbessern, Spannungen zu regulieren und die Körperbalance wiederherzustellen.
Weiterführende Informationen gibt es bei den einzelnen Berufsverbänden, z.B. Verband der Osteopathen Deutschland e.V. oder die Deutsche Chiropraktoren Gesellschaft.






