Eine fundierte Diagnostik bildet die Grundlage jeder individuellen Begleitung. Ziel ist es, funktionelle Zusammenhänge, Belastungen und Regulationsstörungen im System Mensch sichtbar zu machen, um therapeutische Schritte gezielt und sinnvoll auswählen zu können.
In meiner Praxis kombiniere ich unterschiedliche diagnostische Verfahren, die biochemische, energetische und funktionelle Aspekte berücksichtigen. Die Auswahl der jeweiligen Diagnostik erfolgt individuell und orientiert sich an Ihrer Situation, Ihrer Fragestellung und den bisherigen Befunden.
Bioresonanzanalyse
Die von mir eingesetzte Bioresonanzanalyse dient als schneller, orientierender Gesamtscan des Systems. Innerhalb weniger Minuten können funktionelle Ungleichgewichte erfasst werden, unter anderem in den Bereichen Organsysteme, Hormonsystem, Nährstoffe wie Mineralien und Vitamine sowie Meridiane und energetische Regelkreise.
Die Analyse ermöglicht erste Hinweise auf mögliche Belastungs- oder Dysbalancemuster. Ich nutze sie bewusst als Vorab-Screening, um Schwerpunkte sichtbar zu machen und gezielt zu entscheiden, welche weiterführenden diagnostischen Schritte sinnvoll sind. Auf diese Weise lassen sich unnötige oder sehr umfangreiche Untersuchungen häufig vermeiden oder gezielt eingrenzen, was für viele Patient*innen eine Zeit- und Kostenersparnis bedeutet. Die Bioresonanzanalyse ersetzt keine labortechnische Diagnostik, kann diese jedoch sinnvoll vorbereiten und ergänzen.
Labordiagnostik
Zur weiteren Abklärung stehen verschiedene Analysen aus Blut, Speichel, Kot und Urin zur Verfügung. Diese ermöglichen eine differenzierte Betrachtung biochemischer Prozesse und Stoffwechselzusammenhänge.
Blutdiagnostik
Blutuntersuchungen können unter anderem folgende Bereiche umfassen:
- kleines und großes Blutbild
- Stoffwechselanalysen
- Vollblutmineralanalyse
- Vitamine im Vollblut
- Vitamin-D-Stoffwechsel
- Eisenstoffwechsel
- Vitamin-B12-Stoffwechsel
- Diagnostik stiller Entzündungsprozesse (Silent Inflammation)
- Nachweis persistierender Erreger, z.B. Herpes Zoster, Herpes simplex, Epstein Barr, Cytomegalie, Papillomavirus usw. mittels Lymphozyten-Transformationstest (LTT)
Stuhl-/ Mikrobiomanalyse
Die Stuhldiagnostik dient der differenzierten Beurteilung des Darmmikrobioms. Dabei können Zusammensetzung und Vielfalt der Darmflora, das Verhältnis schützender und potenziell belastender Keime sowie Hinweise auf entzündliche Prozesse, Schleimhautintegrität und Verdauungsleistung erfasst werden.
Die Darmmikrobiomanalyse kann wichtige Informationen liefern, unter anderem im Zusammenhang mit Immunfunktion, Stoffwechselprozessen, Nährstoffverwertung und dem Nervensystem. Da der Darm eine zentrale Rolle für die Regulation des gesamten Systems spielt, nutze ich diese Diagnostik häufig als Grundlage für gezielte therapeutische Schritte zum Darmaufbau und ergänzend im Rahmen der Körper- und Regulationstherapie.
Speicheldiagnostik
Speicheltests nutze ich insbesondere zur Beurteilung hormoneller Zusammenhänge, zum Beispiel im Rahmen von Geschlechtshormontests oder Cortisol-Tagesprofilen.
Urindiagnostik
Urinanalysen können Hinweise auf Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse geben, unter anderem im Rahmen von HPU-Diagnostik, Beurteilung des Nierenstoffwechsels oder einer Schwermetallbelastung.
Kinesiologische Austestung von Krankheitserregern
Im Rahmen der kinesiologischen Austestung können mögliche Belastungen durch Krankheitserreger überprüft werden. Dabei arbeite ich mit Nosoden häufig persistierender Erreger, wie beispielsweise Streptokokken, Epstein-Barr-Virus, Herpes-simplex-Viren, Herpes labialis oder Herpes zoster.
Diese Austestung kann Hinweise darauf geben, ob entsprechende Erreger im System eine Rolle spielen könnten. Sie dient der orientierenden Einschätzung und kann helfen, therapeutische Schwerpunkte oder weiterführende diagnostische Schritte sinnvoll festzulegen.
Ergänzend kann zur biochemischen Abklärung ein Lymphozyten-Transformationstest (LTT) herangezogen werden. Dieser Bluttest kann Hinweise darauf geben, ob eine immunologische Reaktion auf bestimmte Erreger besteht. Die Kombination aus funktioneller Austestung und Labordiagnostik ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der individuellen Situation.
Ziel der Diagnostik
Ziel ist es nicht, einzelne Werte isoliert zu betrachten, sondern Zusammenhänge zu erkennen und das individuelle System ganzheitlich zu verstehen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere therapeutische Ausrichtung. Je nach Befund können sie gezielt in die Planung der Körpertherapie oder der Regulationstherapie einfließen. Auch im Rahmen der Frequenztherapie dienen sie als Orientierung für die Auswahl individueller Programme. Bei stressassoziierten oder emotionalen Belastungen kann eine ergänzende Begleitung durch Hypnose- und Aufstellungsarbeit und Reiki Behandlungen sinnvoll sein. So entsteht ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der die verschiedenen Ebenen des Systems miteinander verbindet.
Zusammenarbeit
Ich bin Mitglied der Laborgemeinschaft Deutscher Heilpraktiker (LdH), einem Zusammenschluss von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern zur Durchführung qualitätsgesicherter Laboranalysen im Basisbereich, einschließlich klinisch-chemischer und hämatologischer Untersuchungen. Über diese Struktur werden ausgewählte diagnostische Profile in Kooperation mit dem Fachlabor GanzImmun Diagnostics durchgeführt.
Für weiterführende und spezialisierte Untersuchungen arbeite ich darüber hinaus direkt mit GanzImmun Diagnostics AG. Diese erweiterten Analysen gehen über das Angebot der Laborgemeinschaft hinaus und ermöglichen eine vertiefte biochemische und funktionelle Betrachtung, beispielsweise in Bezug auf Stoffwechselprozesse, Immunparameter und komplexe Regulationszusammenhänge.
Auf diese Weise können diagnostische Ergebnisse differenziert eingeordnet und sinnvoll in den ganzheitlichen Diagnostik- und Behandlungsprozess integriert werden.
Hinweis: Kinesiologische Austestung und Bioresonanzanalyse stellen keine schulmedizinisch anerkannten Diagnoseverfahren dar und ersetzen keine ärztliche Diagnostik. Sie werden in meiner Praxis als ergänzende, orientierende Methoden eingesetzt.







