Osteopathie – ganzheitliche manuelle Therapie
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapieform. Ziel ist es, funktionelle Dysbalancen im Körper wahrzunehmen und den Organismus zu unterstützen, in einen natürlichen, regulierten und ausbalancierten Grundzustand zurückzufinden.
Die osteopathische Arbeit kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen: körperlich, energetisch und seelisch. Einen wichtigen Stellenwert nimmt das Nervensystem und seine Regulationsprozesse ein, die in der komplementären Medizin häufig auch im Zusammenhang mit dem elektromagnetischen Feld des Menschen betrachtet werden.
Im Rahmen meiner körpertherapeutischen Interventionen bildet die Osteopathie die Basis jeder Behandlung. Ein balanciertes Körpersystem ist meines Erachtens die Grundlage für Selbstregulation.
Was ist Osteopathie?
Osteopathie basiert auf dem Verständnis, dass der menschliche Körper eine funktionelle Einheit bildet. Bewegungseinschränkungen, Spannungen im Gewebe oder Schiefstellungen im Skelett können zu Fehlbelastungen führen. Diese können sich unter anderem in Rücken- und Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, entzündlichen Reizzuständen, Knorpelbelastungen oder einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit äußern.
In der ganzheitlichen Betrachtung wird davon ausgegangen, dass sich Blockaden und Dysbalancen auch auf das elektromagnetische Energiefeld des Menschen auswirken können. Solche Belastungen können zu einem Energiedefizit führen. Ein ausgeglichenes elektromagnetisches Feld kann wiederum mit körperlicher Stabilität, psychischer Verfassung und dem allgemeinen Energiehaushalt in Verbindung gebracht werden.
Wie kann Osteopathie unterstützen?
Ein zentraler Baustein in der osteopathischen Arbeit ist das Nervensystem. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulation von Spannung, Bewegung, Wahrnehmung und Anpassung.
Eine erhöhte neuronale Belastung kann sich in veränderten Regulationsmustern zeigen, die unter anderem auch im elektromagnetischen Feld wahrgenommen werden können. Durch gezielte Tests können Hinweise auf funktionelle Störungen im Nervensystem gewonnen und in die Behandlung einbezogen werden.
Osteopathische Techniken zielen darauf ab,
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- Bewegungseinschränkungen im Gewebe zu lösen
- Spannungen im Muskel- und Fasziensystem zu regulieren
- das Nervensystem zu entlasten
- die Beweglichkeit innerer Organe und ihrer Aufhängestrukturen zu unterstützen, da Einschränkungen durch muskuläre oder fasziale Spannungen mit funktionellen Beeinträchtigungen in Zusammenhang stehen können
- körpereigene Selbstregulationsmechanismen zu aktivieren und zu unterstützen
Typische Anwendungsgebiete der Osteopathie
Osteopathie kann begleitend eingesetzt werden, unter anderem bei
- Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen
- Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen
- Gelenkbeschwerden und Bewegungseinschränkungen
- muskulären Dysbalancen
- funktionellen Beschwerden ohne klaren organischen Befund
- stress- und spannungsassoziierten Symptomen
- Schmerzen im Bewegungsapparat
- sämtlichen Erkrankungen zur Unterstützung/ Selbstregulation
Die Behandlung kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzepts sein.
Ziel der osteopathischen Behandlung
Ziel der Behandlung mittels Osteopathie ist es, dem Körper dabei zu helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Nach Stress, Verletzungen oder äußeren Einwirkungen können im Gewebe Spannungen oder Blockaden entstehen, die der Körper nicht immer selbstständig lösen kann und möglicherweise durch Fehlhaltungen kompensiert.
Die Osteopathie kann hier eine sanfte Unterstützung bieten, um dem Körper Impulse zu geben, den Ursprung solcher Fehlhaltungen besser zu regulieren und eine Balance im gesamten Organismus zu fördern. In diesem Zusammenhang können auch Voraussetzungen geschaffen werden, die natürliche Größe und Stabilität des Energiefeldes zu unterstützen.
Ein entscheidender Einfluss kommt dabei dem Ausgleich des kraniosakralen Systems zu, das eng mit dem zentralen Nervensystem verbunden ist.
Mögliche Vorteile der Osteopathie
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- sanfte, manuelle Behandlung ohne Medikamente
- ganzheitliche Betrachtung statt isolierter Symptombehandlung
- individuelle und ressourcenorientierte Begleitung
- gute Kombinierbarkeit mit anderen Therapieformen
Ergänzende Hinweise
Osteopathie kann schulmedizinische Verfahren sinnvoll ergänzen, ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Grundlage jeder osteopathischen Behandlung ist eine sorgfältige Anamnese und individuelle Einschätzung der jeweiligen Situation.
Weitere Informationen zur Osteopathie finden Sie beim Bundesverband Osteopathie e.V.






